Viele nachhaltig nutzbare Niederwildarten sind in Deutschland zurückgegangen.  Für die Enten, insbesondere die Stockente, gilt dies nicht.


Dankbar für jede Hegemaßnahme ist dieser Kulturfolger. Keinerlei Sorgen veranlasst die jährliche Entenstrecke. In jedem Revier, wo Wasser vorhanden ist, sei es stehend oder fließend, ist mit Enten zu rechnen. Bei ein wenig Hege ist es möglich sie an das Revier zu binden.

Viele Jagdgebrauchshundeführer werden daher ihre Hunde bei der Entenjagd einsetzen und gute Gelegenheit hierzu haben.

Das Vorhalten von brauchbaren Hunden für die Jagd auf Wasserwild ist unabdingbar und gesetzlich vorgeschrieben. Enten werden in der Regel auf dem abendlichen oder auch morgendlichen Strich, dem Entenstrich, bejagd. Der firme Gebrauchshund sollte dabei neben seinem Führer ruhig sitzen und nicht stören.

Erlaubt es das Gewässer durch ausreichende Größe und entsprechende Schilfpartien kann die Ente natürlich auch außerhalb der Strichzeiten bejagd werden. Hierzu wird der Hund zum Stöbern in das Schilf geschickt. Hunde die hier erfolgreich eingesetzt werden sollen müssen ausdauernd sein und natürlich Wasserpassion haben. Eine ausgeprägte Härte muss vorhanden sein. Dass der Gebrauchshund auch bei der Wasserarbeit im Gehorsam steht und dabei auch noch lenkbar sein soll, muss wohl nicht besonders erwähnt werden.

Eine "Leistungsgruppe Wasser" innerhalb des JGV Mittelhessen unterstützt den Verein bei Ausbildungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der Wasserarbeit und bei der Durchführung eines Leistungsvergleiches Wasser für die bereits im Einsatz stehenden und für die Wasserarbeit brauchbaren Jagdgebrauchshunde.

Die Gespanne der Leistungsgruppe Wasser des JGV Mittelhessen stehen mit ihren, vor allem auch in der Wasserarbeit leistungsstarken und geprüften Gebrauchshunden im Bedarfsfall für den jagdlichen Einsatz zur Verfügung. 

Obmann Leistungsgruppe Wasser im JGV MH

Erik Sander

Tel. 0157 - 72640533