Meldungen und Hinweise aus dem Bereich Jagdschutz 


 

Informations- und Dokumentationsstelle des Jagdgebrauchshundverein Mittelhessen über jagdschutzrelevante Vorgänge.

Wir bitten unsere Mitglieder und Leser um Hinweise auf entsprechende Sachverhalte.

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Tel./Fax 06424 / 064 699 

Mobil  0177 / 879 7 173


 

02. November 2013 / Hessen / Landkreis Marburg-Biedenkopf

Wilderer erschießen bei Halsdorf 3 Rehe

Kadaver auf einem Feld aufgefunden. Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Durch einen Spaziergänger wurde am Samstag, dern 02. November 2013, der zuständige Jagdpächter von Halsdorf verständigt. Neben der Hauptstraße in Richtung der Niedlingsmühle lagen auf einem Feld die Kadaver von gleich drei Rehen.

Laut Ermittlungen der hinzugezogenen Polizei wurden die Tiere von unbekannten Tätern erschossen und dann zum Auffindeort verbracht, wo sie zerlegt worden seien. Köpfe und Torso von verschiedenen Tieren seien aufgeunden worden. Das Zerlegen sei nicht waidgerecht erfolgt. Eindeutige Schussverletzungen an einem der Kadaver wurden als Spuren durch die Polizei gesichert. Eine längere Ablage der Kadaver am Auffindeort ist auszuschließen, da sich keine anderen Wildtiere an den Kadavern zu schaffen gemacht haben.

Die Mitarbeiter des Forstamtes Kirchhain wurden in ihrem Forstamts-Bezirk entsprechend durch den Forstamtsleiter Lutz Hofheinz sensiblisiert.

Hinweise auf den oder die unbekannten Täter liegen bislang keine vor.

Hinweise zu Beobachtungen, die im Zusammenhang mit der Straftat stehen könnten, an die Polizeistation Stadtallendorf, Telefon 06428/93050.

Ein Pressebericht über den Sachverhalt erschien in der Oberhessischen Presse vom 06. November 2013.

gez. Martin Lauer, Vorsitzender im JGV MH


28. Februar 2013 / Hessen / Landkreis Marburg-Biedenkopf

Wildernder Mischlingshund hetzte Reh in Niederklein

Nach dem Hundeangriff musste es durch Jagdschutzberechtigten erschossen werden.

Es geschah am Donnerstag, den 28. Februar 2013 als ein wildernder Mischlingshund ein Reh in der Gemarkung Buchwald Niederklein hetzte und niederzog.

Die Verletzungen der trächtigen Ricke waren so schwer, dass es von einem arlarmierten Jäger des Niederkleiner Reviers erschossen werden musste. Die beiden Kitze der trächtigen Ricke waren noch nicht lebensfähig. 

Helmut Feußner, Revier Niederklein, selbst erfahrener Hundeführer und Mitglied im Jagdgebrauchshundverein Mittelhessen erklärte, dass sich die Hundehalterin des wildernden Hundes nach der Hetze ihres Hundes absolut korrekt verhalten habe. Sie habe die Verständigung des Jägers veranlasst um das schwer verletzte Wildtier von seinen Schmerzen erlösen zu lassen. Die zuständige Ordnungsbehörde und die Jagdgenossenschaft Niederklein nahmen den Vorfall zum Anlass um öffentlich an alle Hundehalter zu appellieren auf ihre Hunde, gerade auch in der anstehenden Paarungszeit der Wildtiere zu achten (die Oberhessische Presse berichtete in ihrer Ausgabe vom 06. März 2013). Die getötete Ricke wird der Hundehalterin in Rechnung gestellt. Von dem Erlös will Helmut Feußner 20 Hinweistafeln des Deutschen Jagdschutzverband im Revier aufstellen auf denen einfache Verhaltensweisen für Revierbesucher und Hundehalter zu entnehmen sind, die hefen sollen solche Vorfälle zu vermeiden. Den Restbetrag jener 300,00 Euro möchte der aktive Jäger und Naturschützer für den Vogelschutz in der Region spenden. Nishilfen sollen vor der Brutsaison dafür angeschafft werden.

Der Jagdgebrauchshundverein Mittelhessen, der neben der Jagdgebrauchshundausbildung auch Gehorsamskurse für Nichtjäger und Begleithundeführer anbietet, hat seine Übungsleiter für diese nicht neue Thematik aufgrund des aktuellen Anlasses erneut sensibilisiert und gibt seinen Hundeführern in Ausbildung entsprechende Verhaltensregeln mit auf den Weg. Seine Mitglieder rief der Verein dazu auf, die entsprechenden Vorgänge beweiskräftig zu dokumentieren und sie auch den Landesjagdverband Hessen für die Dokumentation über wildernde Hunde zu melden.

gez. Martin Lauer, Vorsitzender im JGV MH


01. November 2012 / Hessen / Landkreis Marburg-Biedenkopf

Forstamt Kirchhain warnt vor den Straftätern

Die Oberhessische Presse berichtete in ihrer Ausgabe vom 1. November 2012 von der Warnmeldung des Forstamtes Kirchhain.

Im Bereich Bürgelner Gleiche, sowie in Wäldern auf den Lahnbergen haben unbekannte Straftäter in den vergangenen Wochen wiederholt Hochsitze angesägt oder umgeworfen. Laut Lutz Hofheinz, Leiter des Forstamt Kirchhain, machen sich die Täter strafbaren Handlungen schuldig, die kein harmloser Streich seien. Schwere körperliche Schäden könnten Stürze aus mehreren Metern Höhe zur Folge haben.

Konkret seien Jagdeinrichtungen an der Bürgelner Gleiche auf den Lahnbergen zwischen Ginseldorf und dem Marburger Stadtgebiet betroffen.

Neben dem Ansägen von Leitersprossen, wurden Hochsitze und Ansitzleitern komplett zerstört. Neben der Gefährdung von Menschen führen diese strafbaren Handlungen zu Behinderungen der Jagdausübung, die angesichts zahlreicher Probleme durch hohe Wildbestände derzeit dringlich sei.

Das Forstamt Kirchhain informierte die Jägerschaft und mahnt zur Aufmerksamkeit in den Revieren.

Die Überwachung der Waldgebiete wurde verstärkt. Alle Vorfälle sind und werden der Polizei angezeigt. Die Polizei ermittelt wegen versuchter schwerer Körperverletzung in Tateinheit mit Sachbeschädigung.

gez. Martin Lauer, Vorsitzender im JGV MH


2 Beiträge LAHNJÄGER / 2012

- Mit freundlicher Genehmigung der Redaktion LAHNJÄGER, Jägervereinigung Marburg e. V. -

Warum?“, fragen sich Besitzer, deren Autos zerkratzt oder demoliert sind. „Aus welchem Grund?“, fragen sich Angehörige, die auf dem Friedhof die verwüsteten Gräber ihrer verstorbenen Familienmitglieder sehen.

Genau dieselbe Frage stellen sich die Pächter aus Amönau, Schweinsberg und nun auch Niederklein nach dem Vandalismus an Hochsitzeinrichtungen in ihren Revieren.

 „Der ganze Zirkus geht schon das ganze Frühjahr so“, ist der Revierpächter Niederkleins aufgebracht. Vandalismus, Diebstahl, Sachbeschädigung, illegale Entsorgung von Astwerk und Gartenschnittabfällen – das sind die Punkte, die bisher in Niederklein verzeichnet wurden.

Zwei jagdliche Einrichtungen wurden demoliert. „Die stationäre Kanzel sieht aus als wäre ein Flugzeug hindurch geflogen“, beschrieb der Revierinhaber den Anblick. Hier müsste der ganze Aufbau erneuert werden, denn die Tür sei rausgetreten worden, die ganze Seitenwand nicht mehr vorhanden und die Sitzbretter lägen quer auf dem Hochsitzboden verteilt.

Bei einer anderen fahrbaren und gummibereiften Ansitzmöglichkeit, die zur Abwehr von Schwarzwild in gefährdeten Regionen bereit steht und variabel ist, sind die Reifen zerstochen.

Bei einem Weidezaun, der der Verhütung von Wildschaden in Sonderkulturen wie Kartoffeln oder Mais nützen soll, wurde das Batteriegerät geklaut.

Mitten im Wald, im Bereich Todtenmühle-Plausdorfer Tor, lagen plötzlich Astabfälle von Birken und Fichten. Die Menge entsprach circa drei Ladungen eines Kleintransporters. Sie waren wahllos auf den Weg gekippt, sodass die Schneise für Rückefahrzeuge nicht mehr befahrbar war und die Jäger keinen Durchfahrtsweg mehr hatten. „Das Ordnungsamt kam dann mit einem Radlader und hat die Wege wieder freigeschoben“, erklärt der Beständer.

An den Waldeingängen fehlten die Schilder „Verbot für Fahrzeuge aller Art – Forst- und Landwirtschaftlicher Verkehr frei“. Die vorherigen Betonbefestigungen lagen aber abgeschlagen am Wegrand. Auch hier hat die Stadt Stadtallendorf bereits neue Schilder errichtet.

Unverständlich ist es für alle Jäger und Beteiligten. Denn eine jagdliche Einrichtung, ob Hochsitz oder Schutzzaun, ist Eigentum des jeweiligen Revierpächters.

„In letzter Zeit wurden im Landkreis immer mal wieder Hochsitze angesägt oder umgekippt“, bestätigt auch Martin Ahlich, der Pressesprecher der Polizei. Doch eine Zunahme in letzter Zeit möchte er nicht bestätigen. Auch Dr. Andreas Sommer, stellvertretender Forstamtsleiter in Kirchhain, kann keine ähnlichen und flächendeckenden Ereignisse im Staatsforst bestätigen. „Es ist in unserem Forstamtsbereich wohl örtlich begrenzt und vielleicht sind es auch persönliche Fehden mit den Jägern oder Pächtern“, vermutet er Gründe für die Vorfälle.

Die Revierpächter aus Niederklein aber beobachten die Vorfälle schon seit geraumer Zeit. „Ähnliche Vorfälle hatten wir bereits vor drei Jahren schon mal“, erinnern sie sich. Damals wäre das Verfahren wegen Geringfügigkeit der Hinweise von der Polizei eingestellt worden.

Mit den Gedanken auf eine erneute Wiederholung wollen sie gar nicht spielen und hoffen deshalb auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Hinweise von Beobachtungen, die mit der Tat im Zusammenhang stehen, bitte an:

Ordnungsamt Stadtallendorf (Hr. Sommer): 06428/707206

Polizei Stadtallendorf: 06428/93050

Sophie Kaufmann, LAHNJÄGER

Nachdem dieser Bericht in der Oberhessischen Presse erschienen war, meldete sich der 1. Vorsitzende des Jagdgebrauchshunde-Vereins Mittelhessen, Martin Lauer, beim Beständer Helmut Feußner und teilte ihm mit, dass der Vorstand beschlossen habe, € 500,00 für die Ergreifung des oder der Täter auszusetzen. Helmut Feußner habe dem Gebrauchshunde-Verein in den letzten Jahren immer wieder in seinem Revier die Möglichkeit gegeben, auszubildende Hunde auf einer Schweißfährte zu trainieren oder anderweitige Ausbildungsfächer zu üben. Da sei es nur recht und billig, ihm in dieser misslichen Situation zu helfen. So soll es sein und so gehört es sich !

Die Redaktion LAHNJÄGER

Zerstörung von jagdlichen Einrichtungen

Schon seit längerer Zeit beobachten wir immer wieder, dass jagdliche Einrichtungen, insbesondere Hochsitze, Angriffsobjekte irgendwelcher Gegner der Jagd geworden sind.

Anfang  Juni 2012 hat es zwei Hochsitze unseres Jagdkameraden Willi Diehl in dessen Revier in Amönau getroffen. Zwei mustergültig erstellte Hochsitze, einer an einem Waldrand vor einer Wiese und einer im Wald, wurden zerstört. Die Hauptstreben wurden abgesägt, danach wurde die komplette Einrichtung umgerissen. Ergebnis: Totalschaden!

Willi Diehl ist erschüttert. Ihn ärgert der entstandene Sachschaden, aber noch mehr schlägt bei ihm das verantwortungslose Handeln der Täter zu Buche. Nicht nur Willi Diehl hat es getroffen. Wie ich erfahren habe, sind auch jagdliche Einrichtungen im Ostkreis beschädigt oder zerstört worden.

Was müssen wir aus solchen Handlungen, die ich als durchaus kriminell bezeichnen möchte, schließen?

Welches Profil können wir den Tätern zuordnen? Sind es gedankenlose Menschen, die ihre überschüssige Kraft los werden möchten? Sind es charakterlose Jagdgegner aus Prinzip, die Schaden an der Gesundheit von Menschen in Kauf nehmen oder gar wünschen, und denen das Leben von Menschen egal ist? Wahrscheinlich sind beide Tätergruppen vertreten. Aber was hilft uns das zunächst? Ich denke nichts.

Wir müssen zum Beispiel vor dem Aufbaumen achtsam sein. Wir müssen ständig den Sicherheitszustand unserer jagdlichen Einrichtungen überprüfen. Zu unserer eigenen Sicherheit. Natürlich müssen wir die Vorfälle auch bei der Polizei anzeigen. Wenn keine Strafanzeige erstattet wird, gibt es auch keinen Strich in der Statistik. Dann ist, besonders für den Gesetzgeber, die Welt doch in Ordnung. Das ist sie aber nicht. In jüngster Vergangenheit hat es in Südhessen eine ganze Serie von Hochsitzzerstörungen und Beschädigungen gegeben. Der Täter ist ermittelt worden, weil die Jäger dort besonders aufmerksam gewesen sind. Sie haben jede Beobachtung notiert und der Polizei weitergegeben. Viele Mosaiksteinchen haben zur Ermittlung des Täters geführt. Wichtig ist es auch darauf zu achten, dass an den Tatorten keine Spuren vernichtet werden. Am besten ist es immer, alles so zu belassen und das Eintreffen der Polizei abzuwarten. Ich empfehle bei jeder Meldung zu betonen, dass es sich nicht nur um Sachbeschädigung, sondern auch um einen Angriff auf Leben und Gesundheit von Menschen handeln kann!

Heribert Theis, LAHNJÄGER

 


23. August 2012 / Hessen / Landkreis Marburg-Biedenkopf

Jagdrevier Eigenjagdbezirk Schwabendorf:

Anschlag auf fahrbaren Hochsitz / Im April Diebstahl einer Ansitzleiter / Im Juni 2011 bereits Kanzel zerstört / Belohnung durch Jagdpächter ausgelobt

Die Oberhessische Presse berichtete in ihrer Ausgabe vom 08. September 2012 unter der Schlagzeile "Auf der Suche nach Hochsitz-Zerstören" über die Anschläge auf das Eigentum der Jagdausübungsberechtigten in der Abteilung 1 im Eigenjagdbezirk des Interessentenwaldes in Rauschenberg-Schwabendorf.

Zur Tatbegehungsweise ist laut Pressebericht und Schilderung des Jagdpächters aus Schwabendorf folgendes bekannt: Einem fahrbaren Hochsitz wurde zunächst fachgerecht mittels Akkuschrauber die angeschraubte Leiter entfernt. Danach wurden durch den oder die unbekannten Täter die Bretter die dem Unterbau der Kanzel dienen entfernt und schließlich die Kanzel von dem fahrbaren Gestell, einem Ladewagen, herabgestürzt. Die fahrbare Kanzel habe einen Wert von ca. 750,00 €.

Im April 2012 sei im gleichen Revier bereits eine Eisen-Ansitzleiter gestohlen worden. Im Juni 2011 wurde eine Kanzel zerstört.

Durch den Jagdpächter des betroffenen Revieres wurde eine Belohnung in Höhe von 1000,00 € für sachdienliche Hinweise ausgelobt, die zur Ergreifung des/der Straftäter/s führen. Hinweise nimmt die Polizei in Stadtallendorf entgegen: Tel. 06428 - 934050

Hinweis an die Vereinsmitglieder des JGV Mittelhessen

Der Jagdgebrauchshundverein Mittelhessen nutzt im Rahmen seiner Gebrauchshundeausbildung den am Waldrand befindlichen Gebrauchshundeplatz des SGHV Schwabendorf mit wöchentlichen Übungsterminen.

Alle Mitglieder des JGV Mittelhessen werden zur erhöhter Wachsamkeit in diesem Bereich aufgerufen. Hinweise, die im Zusammenhang mit den Straftaten stehen oder stehen könnten, bitte an die Polizei Stadtallendorf und an den Vorstand des JGV Mittelhessen. 

Bei einer unmittelbaren Konfrontation mit einem Straftäter gilt die Verhaltensregel sich nicht selber in Gefahr zu begeben, sondern besser verdeckt beobachten und Hilfe / Verstärkungskräfte (Polizei!) heranführen.

Bei unausweichlichen Maßnahmen nach der StPO (z. B. Festnahme durch Jedermann) bitte unbedingt EIGENSICHERUNG und den GRUNDSATZ DER VERHÄLTNISMÄßIGKEIT beachten. 

Der Einsatz eines geeigneten Gebrauchshundes ist zur Abwehr eines rechtswidrigen gegenwärtigen Angriffs auf die eigene körperliche Unversehrtheit, Leib und Leben (Notwehr) möglich. Bitte die Androhung des Hundeeinsatzes beachten.

gez. Martin Lauer, Vorsitzender im JGV MH

 


25. Juli 2012 / Hessen / Landkreis Marburg-Biedenkopf

Wie einem Bericht der Oberhessischen Presse zu entnehmen ist (Presseartikel hier klicken), haben Straftäter nun auch im Revier Niederklein zugeschlagen. Da sich derartige Vorfälle in der Vergangenheit häufen, hat sich der JGV Mittelhessen entschlossen, 500,00 Euro Belohnung für Hinweise auszuloben, die zur Ermittlung und Ergreifung der Straftäter aus Niederklein führen. Im Detail:

JGV Mittelhessen / Jagdrevier Niederklein:

Straftäter in den Revieren unterwegs! / Belohnung zur Ermittlung und Ergreifung der Täter durch JGV Mittelhessen ausgelobt

Nach Sachbeschädigungen in den Revieren Amönau und Schweinsberg sind seit geraumer Zeit auch Straftäter im Revier Niederklein unterwegs.

Seit dem Frühjahr haben es die Niederkleiner Revierinhaber mit Vandalismus, Diebstahl, Sachbeschädigungen und der illegalen Entsorgung von Astwerk und Gartenschnittabfällen zu tun.
Seitenwände an Hochsitzen, Sitzbretter und Türen von Hochsitzen wurden demoliert, die Reifen eines fahrbaren Hochsitzes, der vor allem zur Abwehr  von Wildschäden durch Schwarzwild zum Einsatz kommt, wurden zerstochen. (Die Oberhessische Presse berichtete in ihrer Ausgabe vom 24.07.2012 unter dem Titel „Unbekannte legen mehrere Hochsitze in Trümmer“).

Mit den Angriffen auf das Revier Niederklein durch, bis jetzt noch, unbekannten Tätern ist nun erstmals auch ein Revier betroffen, das dem Jagdgebrauchshundverein (JGV) Mittelhessen zu Ausbildungsmaßnahmen für Jagdgebrauchshunde zur Verfügung steht.

Eine Vorstandssitzung des JGV Mittelhessen, die nach dem Bekanntwerden der Ereignisse unverzüglich und in Absprache mit den betroffenen Revierinhabern anberaumt wurde, erbrachte u. a. das Ergebnis, das der JGV Mittelhessen eine Belohnung von 500,00 Euro für Hinweise auslobt, die zur Ermittlung und Ergreifung der Straftäter führen.

Der JGV Mittelhessen merkt hierzu an, dass die Belohnung, über deren Verteilung nach eingetretener Rechtskraft und unter Ausschluss des Rechtsweges entschieden wird, nur für Privatpersonen bestimmt ist und nicht für solche, zu deren Berufspflichten die Verfolgung von Straftaten gehört.

Ferner weist der JGV Mittelhessen ausdrücklich darauf hin, dass gemäß § 29 des hessischen Jagdgesetzes, neben dem Schutz von bestandsbedrohten Wildarten auch und vor allem der Schutz jagdlicher Einrichtungen zum Inhalt des Jagdschutzes in Hessen gehört. Angriffe auf die ordnungsgemäße Jagdausübung in den Revieren werden nicht hingenommen.

Hinweise von Beobachtungen, die im Zusammenhang mit den Straftaten stehen sind bitte der Polizei Stadtallendorf (Tel. 06428 - 93050) und dem JGV Mittelhessen (Tel. 0177 - 8797173) zu melden.

gez. Martin Lauer, Vorsitzender im JGV MH